Leerer Kopf.

"Und das ist alles nur in meinem Kopf...doch die Gedanken komm' und fliegen" (Andreas Bourani).


Heute war es mal ganz anders. Total ungewohnt für mich. Als es mir nach ca. 3/4 unserer Gassirunde auffiel, verwirrte es mich kurz:
Ich bin die Strecke bisher mit leerem Kopf gelaufen. Wahnsinn! Normalerweise überhäufen sich meine Gedanken:
Was kann ich besser machen? Was kann ich anders machen? Kann ich Bloggen? Wie kann ich mein Instagram-Profil verändern? Was mache ich kommende Woche zu Essen? Wie plane ich die Woche generell? Wann muss der Hund wohin?

Dann stehe ich wieder am Auto, 4 km einfach so vorbei. Aber heute war es anders.

Und es war unglaublich schön.

Aber wie kommt es zu einem leeren Kopf? Was ist überhaupt ein leeres Kopf? Ich war einfach im Hier und Jetzt. Kein: Was muss noch? Wie weiter?

Einfach: Dackel. Natur. Knirschende Steine unter den Füßen. Rauschendes Schilf. Die trainierenden Ruderer auf dem Kanal. Die Mohnblumen. Das wachsende Getreidefeld. 
Schaut, was ich alles wahrgenommen habe!

Kennt ihr das auch?

Jedenfalls hat mich das auch zu dem Entschluss gebracht, diese Zeilen hier endlich mal zu "Papier" zu bringen...
In meinem Kopf ist einfach so viel, so viel was geteilt werden möchte.

Weil ich einfach glaube, dass es da draußen noch viel mehr von euch Bekloppten gibt, die sich in ganz vielen Dingen hier wiederfinden können.
Da ich aber oftmals auch eine ganz andere, besondere Sichtweise auf das Leben habe, kann ich euch für das ein oder andere bestimmt auch mal eine Anstoß geben - und andersrum!

Und was mir sonst bei 99% meiner (bisherigen!) Spaziergängen gefehlt hat:
Der Blick für das Schöne. Das Kleine. Das Besondere. Dinge, die das Leben einfach schön machen.
Ich werde die Augen nun offen halten - und mit euch teilen!


Dieser Schnipsel heute war eindeutig... blau.

 

Eure Caro


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Kommentare: 1
  • #1

    Marcello (Sonntag, 18 Juni 2017 22:02)

    Ohhhh wie schööööön Caro - freu mich schon auf den nächsten Blog! Dein Büro-Nachbar �